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Das Programm 2013 (hier klicken)

Die Tourenkönige 2013

Bei der Jahresabschlussfeier

ADFC-Geschicklichkeitparcours bei der Stadtolympiade
Den Teilnehmern hat's Spaß gemacht: Der ADFC hat sich
mit einem Geschicklichkeitsparcours an der Stadtolympiade in Bad Nauheim beteiligt. (WZ v. 18.9.2013)

Radwanderfreunde Florstadt bei uns

WZ v.

                      20.8.2103

Verkehrskonzept fürs Radfahren in Bad Nauheim

Die Ingenieurgruppe IVV in Aachen - in Fahrrad-Fragen als Entwickler des Radrouten­planers NRW und des Rad­­routenplaners Hessen außerordentlich kompetent, hat die ADFC-Ortsgruppe in die Arbeit an einem Ver­­kehrskonzept für Bad Nauheim einbezogen.

Die ADFC-Ortsgruppe hat ihre Überlegungen jetzt der IVV mitgeteilt. Der Bad Nauheimer Bürgermeister, die Frak­tionen der Stadtverordnetenversammlung sowie die Presse wurden darüber informiert.

Die Überlegungen des ADFC zu einem Verkehrskonzept für Bad Nauheim gehen von der Frage aus, wofür hier das Fahrrad oder auch das E-Bike genutzt wird und welche Verbesserungen möglich sind: bei den Schulwegen, bei Freizeit und Sport, bei den Wegen zur Arbeit oder zum Bahnhof, beim Einkaufen und bei den Fahrrad-Abstellanlangen.

Die Radwege zu den Schulen, so ist die Meinung des ADFC, sollten mit den Schulen gemeinsam geplant werden. Schulwege sollten auch bei schlechtem Wetter und im Winter befahrbar sein. Sie sollten deshalb asphaltiert sein und in den Winterdienst einbezogen werden.

Die Benekestraße von der Kerckhoffstraße bis zum Goldstein ist nach Meinung des ADFC als sicherer Weg zur Schule und zur Arbeit auszugestalten, am besten als "Fahrradstraße". In Fahrradstraßen können Kraftfahrzeuge und auch Busse mit mäßiger Geschwindigkeit und begrenzten Überholmöglichkeiten zugelassen werden.

Das Freizeit-Radfahren ist nach Auffassung des ADFC zu fördern durch bessere Wege zu den Sportstätten und bessere Beschilderung zu überörtlichen Zielen. Es sollte erlaubt werden, das Eisstadion vom Parkplatz an der Frankfurter Straße aus mit dem Rad anzufahren. Bei den Radwegen im Wettertal moniert der ADFC den stellenweise hohen Bewuchs, der den Autofahrern und den Radfahrern aber auch den Radfahrern untereinander die Sicht nimmt.

Um das Radfahren zur Arbeit bzw. zum Bad Nauheimer Bahnhof zu ermöglichen, ist es nach Meinung des ADFC nötig, die Einbahnstraßen für das Fahren in beide Richtungen zu öffnen, verbunden mit einer Reduzierung auf Tempo 30.

Ansonsten setzt der ADFC den Radfahrern auch Grenzen. Die räumliche Enge und die vielen Rollatorfahrer ließen das Radfahren in der Fußgängerzone und in den Parks nicht zu.

Dagegen solle das Radfahren zu den Friedhöfen ("zum Gießen") noch gefördert werden, ebenso zu den Sammel-Müllcontainern.

Bei der Auflistung der fehlenden oder noch zu verbessernden Abstellmöglichkeiten denkt der ADFC auch an die E-Bikes, korrekter: Pedelecs. Aufladevorrichtungen sollten an den Stellen stehen, wo länger geparkt wird, so in der Fußgängerzone, auf dem Johannisberg, am Gesundheitsgarten, auf dem Marktplatz und bei den Märkten.

Die Überlegungen des ADFC zum Verkehrskonzept für Bad Nauheim sind hier abrufbar.

Die Wetterauer Zeitung berichtete "Einbahnstraßen in beide Richtungen öffnen".

Fahrt zum Dottenfelder Hof

Eva berichtet von der Fahrt zum Dottenfelder Hof, mit einer großen Gruppe (hier klicken).

Mit dem Nachtwächter durch Xanten

Mit dem Bild des Nachtwächters grüßten die Teilnehmer der Viertagestour am Niederrhein die Daheimgebliebenen aus Xanten.

Nachtwächter

Wanderung im Taunus

Anbei ein Bild der Berggorillas auf dem nicht sichtbaren Gipfel im Nebelwald des Feldbergs. Gruß aus der Wetterau von dem, der nicht auf dem Bild ist.

Auf

                          dem Feldberg


Die Krone

Die Krone zum Jahresende

Zum Jahresende gab es die Krönung: Der ADFC Bad Nauheim/Friedberg hat von der „Nachhaltigkeitsinitiative“ und der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ einen Preis für seine „Abendtouren“ bekommen. Dazu gehörten die "Miteinander-Krone" (Bild) und ein Scheck.

Der Preis wurde in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden überreicht von Hassia-Geschäftsführer Dirk Hinkel, assistiert von Dr. Johannes Peil von der Sportklinik Bad Nauheim. Die WZ berichtete (WZ v. 7.12.13), und auf Youtube (hier der Link) kann man sich's anschauen.

Mit ihrer Nachhaltigkeitsinitiative ehren die Firmen Schwälbchen, Hassia, Rewe und Licher Privatpersonen, Gruppen, Organisationen und Initiativen, die sich in außergewöhnlicher Weise zum Wohle von Mensch und Natur in der Region engagieren. „Nähe ist gut“ war der Slogan 2013.

Der ADFC Bad Nauheim ist einer von fünfzehn Preisträgern, die in Wiesbaden mit Geldpreisen bedacht wurden, nachdem es im Sommer schon einmal eine finanzielle Unterstützung gegeben hatte. Gewürdigt wurden damit die „Abendtouren“ der Radfahrer. Jeden Freitag in diesem Sommer starteten sie ab Bad Nauheim und Friedberg zu einer gut zweistündigen Tour in die nähere Umgebung. Zu einem wachsenden Kern ständiger Mitfahrer stießen regelmäßig  neue Gesichter. Die Vorüberlegungen der Tourenleiterinnen und -leiter, die Lust und die Sportlichkeit der Teilnehmer sowie natürlich das Wetter bestimmten die Route.  Mal blieb die Gruppe dann in den Tälern von Usa und Wetter, mal ging es zum Winterstein, mal in die Nachbarorte oder an die Seen. Als zum Abschluss der Serie die neue WZ-Druckerei in Gießen besichtigt wurde, wurde (für die Rückfahrt) ausnahmsweise mal die Bahn genommen.

Beim anschließenden Imbiß im Büchner-Saal der Staatskanzlei kam Dirk Hinkel (Hassia) ins Gespräch mit Gert Hullen (Vorsitzender ADFC Bad Nauheim/Friedberg) und Therese Dahlke (ADFC-Tourenleiterin). Es sei doch sicherlich nicht einfach, als Leiter einer Gruppe die richtige Geschwindigkeit zu finden, so dass keiner davonrase oder – noch schlimmer – verloren ginge. Wenn man in der Gruppe fahre, bestimme  wie im Geleitzug der Langsamste das Tempo, sagten die Radfahrer. Es sei der Reiz, aber auch die Herausforderung der Abendtouren gewesen, dass man immer wieder neue Radfahrer dabei gehabt habe und sich als Gruppe zusammenfand.       

Preisverleihung

ADFC-Vorsitzender Gert Hullen (links) übernimmt in Wiesbaden den „Nähe ist gut“-Preis von Dirk Hinkel (Hassia) und Johannes Peil (Sportklinik Bad Nauheim). Damit wird der Einsatz des Clubs und seiner Tourenleiterinnen bei den Abendtouren gewürdigt. (Fotos: Astrid Garth)

Mit dem ADFC durch den Rheingau

Eva hat von der Radtour durch den Rheingau berichtet, vom morgendlichen Frühstück bis zum Tschüs im Friedberger Bahnhof -  mit vielen Fotos, ihren bekannt treffenden Kommentaren, dem Wetterbericht und mit der Statistik. Dies ist abrufbar auf Evas Homepage, hier klicken.

 

 
In Paris

Die Radfahrer des ADFC Bad Nauheim/Friedberg vor dem Arc de Triomphe, v.l. Alexander Vogt, Hans-Jürgen Kubitz, Therese Dahlke, Werner Walther, Heinz Gerd Büchel, Eckhard Fuß, Gert Hullen. Nicht auf dem Bild: Mitfahrerin Gisela König-Fuß.

Zur Visite in Villiers-sur-Marne

Eine Gruppe des ADFC Bad Nauheim/Friedberg war Ende April zu Besuch in Friedbergs Partnerstadt Villiers-sur-Marne. Anlass war das Treffen der mit dieser Pariser Nachbarstadt verschwisterten Städte. Friedberg war durch eine Delegation der Stadt und durch den Europaclub vertreten.

Die Radfahrer genossen die Gastfreundschaft des örtlichen Fahrradclubs. Sie hatten dadurch die seltene Gelegenheit, das Schloss von Vincennes und das dortige Nationalarchiv der Armee von innen zu sehen. Am Samstag wartete die "Entente Sportive de Villiers-sur-Marne, Cyclisme, 94" (ESVC) nach dem gemeinsamen Frühstück mit einer starken Gruppe von Rennradfahrern und ihrem Begleitbus auf, der die Wetterauer Radfahrer, die doch sonst eher gemütlich fahren, durch das Tal der Marne (Vallée d'Europe) führten. Es ging von Schloss zu Schloss in dieser kulturträchtigen, leider ziemlich zersiedelten Gartenlandschaft. Unvergesslich wird das vorzügliche Mittagessen sein. Die Radfahrer kommentierten: "Leben wie Gott in Frankreich".

Beim Empfang der Jumelage im Festsaal von Villiers nahm ADFC-Ortsgruppenvorsitzender Gert Hullen unter großem Beifall des Saales die Gelegenheit wahr, seinem französischen Vereinskollegen Christian Watrin ein Trikot des "Team Friedberg" zu überreichen und er lud zu einem Gegenbesuch ein. Die Friedberger hatten keine Scheu, auch in Paris mit dem Fahrrad zu fahren. Die Metropole möchte den Radverkehr fördern. Es gibt Radwege, die ganz überwiegend auch freigehalten werden, an ihnen gibt es Richtungshinweise und die Pariser Innenstadt hat obendrein zahllose Stationen für Leihräder (Vélib). Sonntags sind einige Straßen zusätzlich für Radfahrer freigegeben. Die Vorortzüge nehmen Räder mit, allerdings ohne irgendeinen Komfort.

Besuchsstationen waren natürlich die Kathedrale von Notre Dame, die Tuilerien, der Eiffelturm und die Champs-Elysées. Mit einer gewissen Verwegenheit wagten sich Radfahrer sogar in den Kreisverkehr rund um den Triumphbogen. Einmal, zweimal umrundeten sie den im Durchmesser 240 Meter messenden Platz. Und wer sich nicht rechtzeitig einordnete, musste sogar drei Mal rund herum. Am Sonntag besichtigte die Gruppe den Garten des Schlosses von Versailles und fuhr dann zur Seine bis zum Eiffelturm, um schließlich noch den Hügel von Sacre-Coeur zu erklimmen.

(WZ v. 16.5.2013)



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